Will ich selbstbewusster werden, Selbstwert aufbauen, oder Selbstsicherheit?

Brauche ich Selbstsicherheit, Selbstvertrauen oder Selbstachtung?

Laut Psychologen hat ein Großteil der Menschheit ein geringes Selbstbewusstsein. Woran das liegt und wie man das ändert erfahren Sie auf Selbstbewusster-werden.org .

Zunächst sollten wir uns aber darüber klar werden, was wir genau wollen: Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstwert, Selbstachtung oder Selbstbewusstsein. In unserem Sprachgebrauch verwenden wir all diese Worte fast austauschbar, doch sie meinen etwas unterschiedliches.

Wollen Sie selbstsicher wirken oder auftreten, dann ist das ein berechtigtes Anliegen, letztlich aber kein Selbstbewusstsein. Techniken, wie Sie selbstsicher auftreten lernen Sie im Online-Training auch, jedoch geht es um viel tiefere Veränderungen.

Selbstsicherheit

Selbstsicherheit kann man vortäuschen, das Vertrauen in sich muss man aufbauen. Wollen Sie das erreichen, geht es darum sich immer wieder selbst zu zeigen, dass Sie schaffen, was Sie sich vornehmen. Und das beinhaltet auch, die eigenen Grenzen zu kennen, zu wissen wo  Möglicherweise brauchen Die Tricks und Strategien, um darin zu vertrauen, dass Sie schwierige Situationen meistern. Und Das Bewusstsein über Ihre aktuellen Grenzen, Ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. So wie ein geringes Selbstvertrauen durch Negativerlebnisse, vor allem in der Kindheit, verursacht ist, wächst es mit positiven Erlebnissen. Mit Beweisen, dass Sie etwas schaffen.

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen ist das Vertrauen in sich selbst, in seine eigenen Fähigkeiten und die eigene Kraft, auch gegenüber anderen Menschen. Wenn Sie also nach Selbstvertrauen suchen, dann brauchen Sie in Wirklichkeit Selbsteinschätzung und meist einen Weg, wie Sie in akuten Problemlagen auf Ihre besten Fähigkeiten zurückgreifen können, sei es im Sport, in einer Besprechung oder z.B. beim Ansprechen des anderen Geschlechts. Also Techniken, die Ihnen in genau diesen Situationen helfen oder Sie so stabil machen, dass Sie in jeder Lage über Stabilität und Ihr Können verfügen.

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Baustein für Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Es ist das Gefühl, etwas durch sich selbst, durch das eigene Handeln und durch eigene Entscheidungen zu bestimmen oder zumindest zu beeinflussen. Fehlt dieses Gefühl, kann sich auch kein vollwertiges Selbstvertrauen ausbilden. Wichtig für die Selbstwirksamkeit ist daher auch, Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen und sich nicht zu sehr von anderen abhängig zu machen.

Selbstgewissheit

Bei Selbstgewissheit geht es um die Frage: „Wo gehöre ich hin?“ Zu welcher Gemeinschaft fühlen wir uns zugehörig, wo fühlen wir uns sicher, angenommen und zuhause? Traditionell gehören wir zu unserer Familie, zu unserer Ortsgemeinschaft, zu den Bürgern unseres Landes usw. Doch heute gibt es viele Alleinerziehende, Patchwork-Familien, wir leben z.Tl. anonym in Großstädten, fühlen uns der Gemeinschaft, Religion, den Werten unserer Umgebung nicht zwangsläufig zugehörig. Beim Erwachsen werden und auch nocheinmal in der Lebensphase zwischen 40 und 50 Jahren ist es wichtig, uns klar zu machen, wo wir hingehören und wo wir uns geborgen fühlen. Es hat etwas mit sich seiner Selbst bewusst sein zu tun.

Selbstwert

Suchen Sie nach Selbstwert, dann stellen Sie sich möglicherweise unter andere oder bekommen nicht, was Sie verdienen. Vielleicht werden Sie unterdrückt, kommen nie zu Wort, werden gemobbt oder Sie bekommen in einer Gehaltsverhandlung nicht das, was Ihrer Leistung entspricht. Selbstwert wird meist nicht so akut gebraucht sondern eher „strategisch“. Ihren Selbstwert steigern Sie vor allem, indem Sie über sich selbst bewusst werden, Ihre Stärken kennen und Ihr Selbstbild gestalten. Selbstwert ist also ein Symptom von mangelndem Selbst-bewusst-sein. Ähnlich verhält es sich übrigens bei der Selbstliebe.

Selbstachtung

Ihre Selbstachtung verlieren Sie möglicherweise, wenn Menschen, die für Sie wichtig sind, Ihnen respektlos begegnen oder wenn Sie Dinge tun, die nicht mit ihrem eigenen Anspruch zusammenpassen.  Suchen Sie nach Selbstachtung, geht es auch darum, dass Sie sich Ihrer Werte bewusst werden und diese für sich selbst umsetzen. Auch sollten Sie diese Werte und Ideale gegenüber anderen vertreten und entsprechendes Handeln einfordern. Wenn beispielsweise Respekt ein wichtiger Wert von Ihnen ist, sollten Sie nicht akzeptieren, wenn in Ihrer Gegenwart Menschen angeschrien oder despektierlich behandelt werden.

Selbstbehauptung

Ein weiterer Aspekt von dem was viele meinen, wenn sie Selbstbewusstsein sagen ist die Selbstbehauptung in kritischen Situationen. Das sind zum einen körperliche Bedrohungen, z.B. wenn eine Frau allein im Park von einem Mann angepöbelt wird und eine Gefahr des Übergriffs besteht oder auch wenn einem Kind auf dem Schulhof Prügel angedroht werden. Zum anderen sind es verbale Bedrohungen, wie Schuldzuweisungen, Versuche von Unterdrückung usw. Ist unser Inneres auf Kampf und Konfrontation gepolt, provozieren wir solche Situationen genauso, wie wenn wir innerlich eine Opferhaltung einnehmen.

Für die Selbstbehauptung ist in erster Linie die innere Stärke wichtig, strahlen Sie diese aus, werden nur wenige Sie angreifen. Leben Sie zudem in innerer Balance und Frieden, treten solche Situationen in der Regel gar nicht auf. Gleichzeitig kann zur Selbstbehauptung ein Training für (verbale) Schlagfertigkeit oder das Beherrschen eines Kampfsports helfen. Gerade für Kinder sind ganzheitliche Kampfsportschulen, bei denen es auch um innere Balance geht, oft eine sehr gute Hilfe.
Im Online-Training lernen Sie, wie Sie verbale Angriffe an sich vorbei lenken und Konflikte nachhaltig lösen. Sie lernen Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten ohne Konflikte zu eskalieren.

Selbstbewusstsein

Das Wort, das wir in dieser Wortgruppe  am häufigsten verwenden, ist Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein wird oft als Fähigkeit verstanden, sicher aufzutreten, sich durchzusetzen und mutig zu sein. Doch das alles kann aufgesetzt werden, ist nicht das, worum es wirklich geht. Die Weisheit der Sprache sagt es schon: wenn wir uns unserer Selbst wirklich bewusst sind, kommen die Eigenschaften alle zutage, die wir uns wünschen. Doch dann ist es nicht aufgesetzte Auftreten sondern ein Selbstbewusstsein, das aus der Tiefe unseres Seins kommt. Wir brauchen ein klares Selbstbild, ein aktuell realistisches und ein Selbstideal, das was und wie wir sein wollen.

Wenn wir also selbstbewusster werden wollen, dann ist der effektivste und tiefste Weg, dass wir wissen, wer wir sind. Wir können das ergänzen durch Tricks, um in akuten Situationen selbstsicherheit zu haben und mit schnellen, effektiven Methoden.

„Ich“ bin das Problem? Mein Körper? Meine Fähigkeiten? Womit habe ich ein Problem?

Wichtig auf dem Weg zum Selbstbewusstsein ist, zu wissen genau das Problem besteht. Habe ich ein geringes Selbstbewusstsein im Bezug auf meinen Körper oder mein Aussehen? Habe ich kein Vertrauen in meine Fähigkeiten, wenn es darauf ankommt? Verhalte ich mich dumm, wenn ich einer Autorität oder dem anderen Geschlecht gegenüber auftrete? Fühle ich mich allgemein minderwertig? Seien wir Selbst-Ehrlich und erkennen wir, dass wir uns möglicherweise überall verbessern können, der große Schmerz aber meist nur in ein bis drei Bereichen liegt.

Mit diesem Bewusstsein können Sie ganz bewusst die Bereiche verbessern, in denen es hakt. Deshalb habe ich das Online-Training so aufgebaut, dass Sie in jedem Bereich die besten Methoden für Transformation zu Ihrem Wunsch-Selbst anwenden können.

Selbstbild und Selbstideal

Das Selbstbild kann positiv oder negativ sein. Wie wir uns selbst sehen, hat einen sehr starken Einfluss auf unser Selbstwertgefühl und hängt stark vom Selbst-bewusst-sein ab. Das Selbstideal ist das beste Selbstbild von uns, das wir anstreben. Wir sollten ein gutes Selbstbild haben, denn es gibt Zuversicht und lässt uns stärker fühlen.

Selbstliebe

Zuguter letzt ist noch ein Begriff zu nennen, der in diesem Zusammenhang oft vernachlässigt wird, obwohl er dazu gehört. Die Selbst-Liebe ist keineswegs eine Selbstverliebtheit, die eben genau wie vorgespieltes Selbstbewusstsein nicht die Liebe zu sich ist, sondern Ausdruck des Mangels an Liebe. Wer sich selbst liebt, braucht nicht um die Zuneigung anderer zu buhlen oder falsch spielen, um Anerkennung zu erfahren. Nur wer sich annimmt, kann wirklich souverän auftreten und nur wer sich liebt kann andere wirklich lieben.

Unser Gehirn filtert unser Erleben und unglücklicherweise sehen wir, wenn wir einen Mangel an Liebe spüren, nur die Anzeichen für den Mangel. Selbst wenn uns jemand sagt, dass er/ sie uns liebt können wir das dann nicht glauben.
Doch es gibt Auswege aus dieser Falle. Wir können lernen, den „Realitätswächter“ in unserem Gehirn zu überlisten und unsere Realität dadurch sowohl im Erleben als auch im Außen zu verändern.

Haben wir einmal echte Liebe in uns und zu uns gespürt, verändert das unser Leben nachhaltig. Darauf sollten wir nicht verzichten, deshalb ist auch das ein Teil des Trainings „selbstbewusster werden„.

 

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